Ich habe früher wahnsinnig gerne gelesen und zwar alles was mir zwischen die Finger gekommen ist. Von Fantasy über Romane bis zu historischen Geschichten. Inzwischen hat sich das ein bisschen zurückgeschraubt. Ich lese nicht mehr so viel, aber immer noch sehr gerne. Letzten Sommer habe ich mir aufgeschrieben, welche Bücher ich gelesen habe und wie sie mir gefallen habe und heute möchte ich euch meine Favoriten. Natürlich ist es jetzt schon ein bisschen her, dass ich die Bücher gelesen habe, aber der Vorteil daran ist: Wenn ich mich noch an ein Buch erinnern kann muss es logischerweise gut gewesen sein. Vielleicht lasst ihr euch ja von meinen Empfehlungen inspirieren.  

Also hier geht es los:

Das erste Buch, das ich gelesen habe hieß „Letztendlich sind wir dem Universum egal“. Es ist von David Levithan, Fischerverlag. Es geht um A, der jeden Morgen in einem anderen Körper aufwacht, er kennt es nicht anders und lebt einfach in den Körpern der anderen Menschen. Doch dann lernt er Rihannon kennen, in die er sich verliebt. Er schmeißt alles über Bord und versucht sie immer wieder zu sehen, egal in welchem Körper er steckt. Auch Rihannon liegt viel an ihm, doch eine Beziehung zu führen ist eben schwer, wenn man jeden Tag jemand anderes ist und woanders lebt.

Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, weil es einfach mal etwas anderes war. So etwas habe ich noch nie gelesen und am Anfang habe ich auch die Befürchtung gehabt, dass es ein bisschen kompliziert ist. Das war es tatsächlich auch, aber je mehr man liest und je weiter man kommt, desto einfacher wird es, der Geschichte zu folgen und sich hineinzufühlen.  Trotzdem ist es wirklich gut geschrieben und man kann sich gar nicht mehr losreißen.

 

Es heißt „Oleanderregen“ und ist von Stefanie Gerstenberger. Es war eigentlich ein Buch von meiner Mutter, aber trotzdem war es wunderschön. Es spielt in Sizilien, was schon Mal echt gut zu einem Italienurlaub passt. Es geht um eine Frau, deren (italienischer) Vater plötzlich verstirbt. Er wünscht sich in seiner Heimat begraben zu werden, was er in seinem Testament schreibt. Aber in dem Testament steht noch etwas, was seine Tochter, Valentina, erschrickt. Sie hat eine Schwester in Sizilien – Irma. Sie hatte immer geglaubt, dass Irma nur ihre Cousine wäre, was aber falsch ist. Also reist sie nach Sizilien. Ihr Vater kommt natürlich auch mit.

In Sizilien angekommen, erlebt sie einen Schreck, die einzige Person, die sie dort kennt – Irma –  liegt im Krankenhaus mit einem Blindarmdurchbruch. Also lernt Valentina ihre ganze Verwandtschaft kennen und versucht immer herauszufinden, ob Irma wirklich ihre Schwester ist. Da dazu erzählt ihr eine ihrer Tanten die Familiengeschichte.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen. Man kann zwar ein bisschen vorausblicken und spekulieren, was passieren könnte, aber es ist trotzdem spannend.

 

Das nächste Buch hieß „One Dollar Horse“ und ist von Lauren St John. Es geht um ein Mädchen, dessen größter Traum es ist Vielseitigkeitsreiterin zu werden. Dieser Traum ist allerdings sehr unrealistisch, da sie ziemlich arm sind. Doch an einem Tag, rettet sie ein störrisches Pferd direkt vom Schlachter. Sie stellt es in ihren Stall und versucht mithilfe ihrer besten Freundin (einer alten Frau und ehemaliger Profireiterin) das Vertrauen des Pferdes zu bekommen. Das schafft sie auch und letztendlich nimmt sie auch an Turnieren teil. Jedoch mit sehr wenig Erfolg. Das Buch erzählt ihre Geschichte, bis hin zum größten Vielseitigkeitsturnier der Welt und ihre Probleme mit den anderen Reitern.

Mir gefällt das Buch sehr gut, einfach weil ich schon immer gerne Pferdebücher gelesen habe. Außerdem finde ich, dass das Buch eine ganz andere Seite des Reitens gezeigt wird und obwohl ich am Anfang nicht so reingekommen bin, hat mich das Buch am Schluss sehr berührt.

 

Ein weiteres Buch war„Grace unplugged“ von Melody Carlson. Es ist ein christliches Buch, in dem es um Grace geht, deren größter Wunsch es ist ein Popstar zu werden. Das ist aber gar nicht der Wunsch ihres Vaters, der die Musik in der Gemeinde leitet. Also wiedersetzt sie sich ihm und haut ab nach L.A., um dort berühmt zu werden. Schnell schafft sie es, einen Vertrag zu bekommen, doch mit der Zeit merkt sie, dass das Leben als Popstar doch anders ist, als sie es sich vorgestellt hat.

Ja, ich finde das Buch sehr schön, weil  Grace ihren Träumen zwar folgt, aber schließlich doch merkt, was besser ist und was ihr trotzdem Spaß macht. Das Buch ist zwar nicht mein Lieblingsbuch oder so, aber es lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen. Und auch wenn ihr jetzt denkt „Oh ein christliches Buch, ne!“. Probiert es aus, es lohnt sich 🙂

 

Zum Schluss habe ich noch ein Buch, das ich nicht direkt empfehlen kann. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich es mögen soll oder eher nicht. Eigentlich ist es schon ganz nett, humorvoll und irgendwie emotional geschrieben, aber ich habe einfach ein bisschen eine innerliche Abneigung dagegen entwickelt. Vielleicht solltet ihr das Buch einfach lesen und dann für euch selbst entscheiden, ob es gut oder schlecht war.

Das Buch heißt „Der Sommer der Eulenfalter“ und ist von Sara Pennypacker. Das Buch hat mir vom Cover her echt gut gefallen. Und auch die Geschichte mag ich grundsätzlich. Stella wird von ihrer Großtante aufgenommen, als ihre Mutter abhaut. Außerdem lebt bei der Tante noch ein weiteres Mädchen in ihrem Alter – Angel. Die beiden können sich nicht ausstehen, doch als die Tante an einem Nachmittag tot in ihrem Sessel liegt, müssen sie sich zusammenschließen, damit sie nicht in eine andere Familie gesteckt werden. Also versuchen die beiden Mädchen alles selber zu organisieren. Den Haushalt, den Garten, die Ferienhäuser und nebenbei müssen sie noch einen Mann aus dem Ort von der Tante fernhalten. Das alles unter einen Hut zu bringen ist natürlich ein bisschen schwer.

Wie gesagt hat mir das Buch jetzt nicht überragend gut gefallen. Ich habe mit der Zeit eine Abneigung gegen die Hauptperson (Stella) entwickelt. Solche Bücher mag ich gar nicht. Ich finde, dass man sich immer mit der Hauptperson identifizieren sollte und diese sympathisch sein sollte. Das war schon mal nicht der Fall. Auch finde ich das Buch ein wenig unlogisch. Es kann mir niemand erzählen, dass zwei elfjährige zwei Monate alleine daheim auskommen. Aber um das schlechte auszugleichen muss ich sagen, dass das Buch echt witzig ist. Alleine die Tante im Garten zu vergraben ist einfach schon eine sehr witzige Idee. 🙂

 

So vielleicht war ja etwas für euch dabei 😉 Wenn ihr noch Lesetipps für die Sommerferien oder auch sonst habt, nur her damit, denn ich bin gerade auf der Suche nach neuem Lesestoff!

Auf unserem Blog findet ihr ansonsten auch noch ein paar andere Buchempfehlungen, die ihr für euren Sommerurlaub einpacken könnt.

Viele Grüße von Luisa 🙂

PS: Leider habe ich keine Bilder mehr von den Büchern, wenn euch aber eins interessiert findet ich sicher eine genauere Beschreibung und das Cover im Internet. Und Saphena kann euch versichern, dass es zu dem ein oder anderen Buch auch eine Leseprobe im Internet gibt.

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